1072 erstmalig in einer Urkunde des Kloster Grafschaft erwähnt, gab es in dem Ort vermutlich schon zu Zeiten der Kelten und Germanen eine Kultstätte. Seiner Lage an der alten Heidenstraße gelegen verdankt Wormbach seinen Ruf als älteste und wichtigste Siedlung des oberen Sauerlandes. Bis zum Jahr 1975 war die Gemeinde Wormbach selbständig und umfasste insgesamt 12 Orte - das sogenannte Hawerland.

Als Urpfarrei war die Gemeinde Ausgangspunkt für die Christianisierung des oberen Sauerlandes. Einer Legende nach soll der heilige Bonifatius oder einer seiner Schüler in Wormbach ein Kirchlein erbaut haben. Die kirchliche Gemeinde wäre somit in ihren Anfängen vor 754 anzusetzen. Die heutige Pfarrei St. Peter und Paul mit der gleichnamigen Kirche blieb trotz der recht geringen Einwohnerzahl des Ortes ein wichtiger religiöser Mittelpunkt der Region. Alljährlich lockt Anfang Mai die sogenannte Walburgawoche zahlreiche Pilger aus den umliegenden Orten nach Wormbach, um dort den Walburgasegen zu empfangen.
Äußerst sehenswert ist die romanische Kirche St. Peter und Paul aus dem 13. Jahrhundert.

Von Wormbach aus führt ein Kreuzweg mit Bildstöcken an der Quelle des Wurmbaches vorbei auf den nahegelegenen Kreuzberg an dessen Ende die im Jahr 1818 errichtete Heilig-Kreuz-Kapelle auf dem Kreuzberg (Egge) steht.
Heute ist der Ort geprägt von zahlreichen Einfamilienhäusern und weist ein lebendiges Vereinsleben auf. Es befinden sich ein Kindergarten, eine kleine Bäckerei, ein Sportplatz und die Schützenhalle der St. Jodokus-Schützenbruderschaft im Ort. In der Nähe der Kirche hat der Theaterverein in der sog. „Theaterschmiede“ seinen Sitz und im in den 80er Jahren erbauten Pfarrheim finden unterschiedlichste Veranstaltungen statt.