Im Jahre 1394 veräußerte Ritter Ludorf von Altena den Zehnten zu Oberynckhusen, dessen Lehnsherr Johann von Graschapp war, an den Ritter Rump zum Grevenstein. 1446 erklärt sich Cord von Graschapp mit dem Verkauf dieses Zehnten an das Grafschafter Kloster einverstanden. Zur dieser Zeit lebten in Obringhausen 53 Einwohner.

Das kleine Dorf liegt rund 1 km nördlich von Schmallenberg an der alten Heidenstraße. Im Obringhauser Waldgebiet Grünschlade rund 700 m oberhalb der „Wennehütte“ entspringt die Wenne. In Obringhausen wohnen aktuell 40 Einwohner.
Im Ort steht eine Kapelle. Bereits 1548 wurde ein Gerke Siebein zu Obringhausen als Fürsorger der Antonius-Kapelle genannt.In den Jahren 1843 bis 1848 erfolgte eine gründliche Bauerneuerung. Die Vollendung des Neubaus erfolgte erst im Jahr 1877.