Mit seiner Sitzung vom 14.02.2012 hat der Stadtrat beschlossen für die Nutzung der Windenergie kurzfristig einige sehr gut  geeignete Standorte mit einer Mindestgröße je Konzentrationsfläche von 80 ha unter der Intention des Schutzes der Wohn- und Lebensqualität und des Landschaftsbildes auszuweisen.

Diese Flächen sind anhand folgender Kriterien zu bewerten, wobei die Gewichtung der Faktoren später festgelegt wird:
- Größe der Potentialflächen
- Zahl der Übernachtungen im Umkreis
- Windgeschwindigkeit im Durchschnitt der Gesamtfläche in 100 m Höhe im Jahresmittel
- Anteil Windwurfflächen an der Gesamtfläche
- Anteil Weihnachtsbaumkulturen an der Gesamtfläche
- Wasserschutzgebiete Zone II und III
- Angrenzende Landesbedeutsame Kulturlandschaft
- Eigentum der Stadt

In seiner Masterarbeit hatte der Geograph Martin Vollnhals bereits die Verfahrensschritte für die Auswahl von Windkonzentrationsflächen aufgezeigt. Auf der Basis der von ihm geleisteten Vorarbeit (Ausschlusskriterien und ermittelten Teilflächen) hat die Stadt Schmallenberg insgesamt 6 mögliche Standorte in die engere Auswahl genommen.

Hierzu zählt im Berich Hawerland der Bereich der "Saalhauser Berge". Diese erstrecken sich in etwa vom Parkplatz auf dem Brande zwischen Werpe und Harbecke bis zur SGV Hütte nach Bracht. Sichtbar wären mögliche Windräder voraussichtlich in den Ortschaften Harbecke, Werpe, Felbecke und Selkentrop (nur Hawerland).

Ziel der Stadt ist es in dem Verfahren Schutzziele und Formen der Bürgerbeteiligung (beispielsweise. Bürgerwindmodelle o.ä.) mit einzubinden.

Vor diesem Hintergrund sollten die Eigentümer der möglichen Flächen keine Vorverträge mit potentiellen Projektgesellschaften abschließen (Vorsicht "schwarze Schafe").

Eine Informationsveranstaltung für die Bürger hat bereits am Mittwoch, den 28.03.2012 um 19:30 Uhr in der Schützenhalle in Wormbach stattgefunden.


Kartenausschnitt "Saalhauser Berge"

Weitere Details zum Verfahren für die Windkonzentrationsflächen sind über den Internetauftritt der Stadt Schmallenberg abrufbar.